Burnout - Ausgebrannt sein

Fühlst du dich antriebslos, ausgelaugt und erschöpft?
Lerne wieder auf deine eigenen unterdrückten Bedürfnisse und auf die Signale deines Körpers zu achten!

Psychische Erschöpfung entsteht, wenn die eigenen Grenzen zu lange verletzt wurden. Lerne deine eingelernten Muster kennen, um deinen Grenzen und Bedürfnissen in Zukunft mit Achtsamkeit zu begegnen.

 

Kennst du das Gefühl nicht mehr zu können, dich innerlich erschöpft und überfordert zu fühlen?

 

Versuchtst du Alarmsignale deines Körpers zu missachten? Brauchst du eine immer länger dauernde Erholungszeit? Schaffst du es nicht mehr komplett abzuschalten?

 

Hast du schon zu oft deine eigenen Bedürfnisse nicht geachtet und nicht darauf geschaut deine Energieressourcen wieder aufzuladen?

 

Willst du verhindern in eine Depression zu gelangen, die die letzte Stufe im Burnoutprozess ist und sich schrecklich anfühlt?

 

Der erste Schritt ist es die Frühwarnzeichen eines Burnouts  zu erkennen, zu realisieren dass du schon in Richtung Burnout steuerst. Wenn du nicht bald beginnst deine Bedürfnisse und Grenzen zu achten sowie für Erholung zu sorgen brennst du aus. Jeder Mensch zeigt eine individuelles Muster an Beschwerden und Symptomen wenn er überfordert ist.

 

Das Burnout ist wissenschaftlich nicht als Krankheit anerkannt. Im ICD-10 (internationale Klassifikation der Erkrankungen) wird es als ein Problem mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung und als Ausgebranntsein beschrieben. Es bezeichnet eine Zusatzdiagnose und keine Behandlungsdiagnose

(ICD-10; Z73.0)

 

Bestimmte psychische und äußere Faktoren begünstigen ein Burnout, die wenn sie zusammenfallen einen ungünstigen Verlauf bewirken. Ein Burnout kann jeden treffen. Ursprünglich kommt dieser Begriff aus dem Pflegeberuf, bei dem Menschen idealistisch oft über ihre körperliche und psychische Belastungsgrenze gearbeitet haben. Die fehlende Anerkennung ist ein weiterer Faktor.

 

Welche Faktoren begünstigen ein Burnout?

Wie kann ich dich dabei unterstützen und begleiten?  Lerne deine Bedürfnisse achtsam wahrzunehmen, deine Selbstachtung zu erhöhen und die eigenen Ressourcen immer wieder aufzuladen ist.

 

LERNE deine....

 

*eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen

*weniger perfekt sein zu wollen

*Stressmanagement

*Entspannung

*innere Antreiber identifizieren

*klare Lebensziele

*gesunder Lebensstil

*sich nicht überfordern

*Nein sagen lernen

*Wunsch nach Anerkennung minimieren

*Selbstachtung

*soziale Kontakte

*Selbstbild nicht von Äußerem abhängig machen

*Sinn des eigenen Handelns sehen

*realistische Ziele setzen

*Ziele die eigenen Bedürfnissen entsprechen

*dir persönliche Schwächen einzugestehen

 

>>> Bei frühzeitiger Behandlung ist die Prognose sehr gut!

 

Burnout 12- Phasen-Prozess

von Herbert Freudenberger

amerikanischer Psychologe

>>> Reihenfolge kann anders verlaufen

 

1. Phase: Zwang sich zu beweisen

2. Phase: verstärkter Einsatz

3. Phase: Vernachlässigung eigner Bedürfnisse und sozialer

Kontakte durch Überarbeitung

  • Gefühl unentbehrlich zu sein
  • Verdrängung von Enttäuschung
  • Verleugnung eigener Bedürfnisse
  • Gefühl zu wenig Zeit zu haben
  • Einschränkung sozialer Kontakte
  • xx
  • xx

Burnout- Symptome

  • Rastlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Energiemangel
  • Fehleranfälligkeit

4. Phase: Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen

5. Phase: Umdeutung von Werten / Zweifel am eigenen Wertesystem und

ehemals wichtigen Dingen

6. Phase: Problemverleugnung / Geringschätzung anderer Personen

 

  • Reduziertes Engagement
  • innere Kündigung
  • Zynismus
  • Familienprobleme
  • weniger Engagement
  • Gefühl mangelnder Wertschätzung
  • Gefühl von Ausbeutung
  • Distanziertheit
  • emotionale Kälte
  • Aufblühen in der Freizeit

 

7. Phase: soziale Isolierung Rückzug

8. Phase: Verhaltensänderung Gefühl der Wertlosigkeit und Ängstlichkeit

9. Gefühlsverlust für eigene Persönlichkeit Depersonalisation /

mechanistisches funktionales Leben

 

  • erhöhtes Engagemnt kippt in frustration
  • Desillusionierung
  • Schuld bei anderen suchen >> Aggressionen
  • (Schuldzuweisungen, Reizbarkeit, Ungeduld, Intoleranz, Zorn)
  • Schuld bei sich suchen >> Depression
  • (Gefühl der Hilfslosigkeit und Ohnmacht, Gefühl der inneren Leere,
  • Pessimismus, Angst, Antriebslosigkeit, ...)

 

 

10. Phase: Innere Leere verzweifelte Versuche diese durch Überreaktionen zu überspielen

11. Phase: Depression Gleichgültigkeit, Perspektivlosigkeit, Hoffnungslosigkeit

12. Phase: Verzweiflung / Burnout / völlige Erschöpfung / Gedanken an Suizid

 

 

 

Innere und äußere Faktoren die zu Burnout führen können:

  • Arbeitsüberlastung,
  • fehlende Anerkennung,
  • Mobbing,
  • Ungerechtigkeit,
  • Kontrollverlust,
  • Zweifel am Sin des Tuns,
  • hoher Idealismus,
  • Überengagement,
  • Perfektionismus,
  • überzogene Erwartungen